Beziehungsunfähig sein





❤️ Click here: Er kann nicht lieben


Das sind die Menschen, die als Kind selbst keine Liebe erfahren haben. Der erste Impuls wird vermutlich Schreck, Ablehnung oder Ärger sein, aber auch dann bleibt die Frage ja im Bewusstsein. Die beiden waren eindeutig verrückt. Weil die leere in ihm, über ihn herrscht.


Sich nicht zu melden fällt mir persönlich sehr schwer, weil ich immer wissen muss, woran ich bin. Nun hat er in Dir einen super lieben Menschen gefunden und fühlt sich wohl mit Dir aber er läßt Dich kurz vor seinem Herzen vor der Tür. Selbstzerfleischung führt aber immer dazu, dass du die Ruhe verlierst und nicht mehr klar denken kannst. Es wird nicht so heiß gegessen wie gekocht.


Ist es normal, dass ich nicht lieben kann? - Vielen Dank Fuchur für den interessanten Beitrag. Ich habe aufgehört, bei anderen zu hinterfragen, wenn etwas nicht rund läuft und konzentriere mich lieber auf mich selber.


Man kann nicht mit- und auch nicht ohne einandern. Man hasst sich und kann doch nicht loslassen. Dabei braucht es nur ein bisschen Mut und Verstand. Es gibt zwei Motive, jemanden zu verlassen: Weil man nicht mehr will oder weil es nicht geht. Das erste Motiv ist relativ eindeutig, weil der Partner nicht mehr genügend Anziehung auf einen ausübt. Es ist schwierig genug, sich dies einzugestehen, dem Partner mitzuteilen und schließlich die Beziehung aufzulösen. Doch die Zweifel sind in diesem Fall meist gering. Im Gegensatz zur erloschenen Liebe generiert die unmögliche Liebe wesentlich größere Mühsal, da in ihr zwei ultimativ gegensätzliche Erkenntnisse herrschen: 1. Ich liebe diesen Menschen, und 2. Dieser Mensch tut mir nicht gut. Die erste Möglichkeit erfordert Mut - vor allen jenen zum Alleinsein. Die zweite Möglichkeit führt ebenfalls zur Trennung. Die dritte Möglichkeit aber, das Leugnen des eigenen Leidens, kommt dem Menschen entgegen. Darin ist er, im Gegensatz zum Beenden von Beziehungen, ungemein talentiert. Der Betroffene redet sich also ein, dass die Person, die er liebt, ihm - weil er sie ja liebt - zwingend gut tun muss; er sich also geirrt haben muss in seinem Verdacht, an ihrer Seite nicht glücklich zu sein. Anders gesagt: Er leidet, findet dafür aber gute Gründe. Hierzu zählen die so genannt schwierige Phase, also die vermeintlich unglückliche Temporärkonstellation, die es er kann nicht lieben überstehen gilt und wer es nicht tut, ist ein Egoist; egal, wie lange sie schon dauertwie auch das einmalige Missverständnis er bzw. Diesen Relativierungsbemühungen hilft der Umstand, dass Leiden niemals konstant verläuft, sondern - meist übrigens durch Entkräftung der Teilhabenden - sich immer wieder abmildert, was jeweils sofort zur Besserung der Situation umgedeutet wird. In dieser Phase schöpft man wieder Kraft für die Weiterführung der unmöglichen Liebe. Doch was heißt das überhaupt, »dieser Mensch tut mir nicht gut«. Diese Formulierung ist nicht als Vorwurf zu verstehen, geschweige denn einzusetzen. Sie beschreibt lediglich eine energetische Dynamik, wie sie oben schon angedeutet wurde: Wer einem nicht gut tut, hindert einen daran zu wachsen, sich zu entfalten, sich selbst zu sein und in seiner Kraft und Mitte sein zu können. Daran erkennt man den Menschen, der einem nicht gut tut: Er lässt einen sich nicht gut fühlen. Ein Treffen mit ihm kostet Kraft und erzeugt Zweifel, Verwirrung und Angst. Menschen hingegen, die einem gut tun, schenken Kraft. Trifft man sie, erfährt man Leichtigkeit, Zuversicht und Freude, was nur andere Wörter für Liebe sind. Die nichtliebende Behinderung des Partners geschieht jedoch nicht vorsätzlich und bewusst, sondern sie ist die Konsequenz davon, dass derjenige, der einem nicht gut tut, sich selbst nicht gut tut, da er die Verantwortung für sein Leben und seine Gefühle nicht übernehmen will. Die zugrundeliegende verbale Mechanik lautet: Ich kann mich nicht retten, also musst du mich retten, schließlich liebst du mich; du hast mich nicht gerettet, also bist du ein schlechter Mensch und liebst mich nicht. Das ist das zweite Indiz, es mit jemandem zu tun zu haben, der einem nicht gut tut: die ständigen Vorwürfe. Ein Mensch, der einem nicht gut tut, sieht sich als Opfer - und umgekehrt. Will man ihn verlassen, bietet er alles an Argumenten auf, dies zu unterbinden, wobei das Universalwerkzeug des schlechten Gewissens auch hier zuverlässige Dienste verrichtet. Ironischerweise behindern sich Menschen, die in einer unmöglichen Liebe zueinander stehen, letztlich gegenseitig. Derjenige, der nicht die Verantwortung für sich selbst übernehmen will und sich ständig als Opfer sieht, zieht seinen Partner permanent in sein Elend hinein, doch wer dies zulässt, gibt seinem Gegenüber auch keine Möglichkeit, erwachsen zu werden. Wer sich immer wieder verantwortlich fühlt für jemanden, der sich nicht für sich selbst verantwortlich fühlt, erklärt ihn für unmündig. Die Fortführung der unmöglichen Liebe ist also wechselseitig gewalttätig. Die Trennung aber von einem Menschen, den man eigentlich liebt, ist etwas vom Schwierigsten, was das Zwischenmenschliche zu bieten hat. Sind Kinder im Spiel, steigert sich dies ins Unermessliche. Aus reiner Hilflosigkeit wünscht man sich die gleiche Eindeutigkeit wie bei der erloschenen Liebe, aber sie ist ja nicht erloschen, sondern, wenn man so will, lediglich sinnlos. Wer jemanden liebt, der ihm nicht gut tut, darf nicht sein Leiden leugnen und muss auch nicht seine Liebe zerschlagen. Er muss vielmehr in sich den Raum schaffen für diese gegensätzlichen Empfindungen. Das heißt: Man muss mit jemandem, den man liebt, nicht er kann nicht lieben sein, und man darf jemanden, von dem man sich getrennt hat, er kann nicht lieben lieben. Am Ende steht die Erkenntnis, dass all dies gar nie ein Widerspruch war, sondern nichts anderes als eine zutiefst menschliche Wahrheit, mit der man sehr gut leben kann. Einfach nicht unbedingt in derselben Wohnung.


ich kann nicht lieben, kann nicht fühlen..
Bitte könnt ihr mir einen Rat geben? Es geht auch ohne einen geliebten Menschen weiter. Betrunken die Person zu beschimpfen, weil sie dich nicht liebt, oder ihr vorzuheulen, wie weh es tut, dass sie dich nicht will, kann für dich peinlich sein und für die andere Person unangenehm. Er ist wahrscheinlich zu seiner nächsten Eroberung übergegangen. Kann es wirklich sein, dass es Menschen gibt, die keine Liebe zulassen können? Er meint, dass er mir gegenüber ein warmes Gefühl empfinde und dass ich ihm gut täte. Ein Ursprung für dieses Verhalten vieler Frauen liegt oftmals in der früheren Vater-Tochter-Beziehung. Zum Beispiel: Wenn du das erste Mal feststellst oder dir gesagt wird , dass die Person deine Gefühle nicht erwidert, dann solltest du dir eine kurze Zeit alleine gönnen, selbst wenn es nur ein 15-minütiger Spaziergang auf der Arbeit ist. Weil er schon zahllose Frauen hatte und sie alle abgeschoben hatte?